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Die Krumme Straße in Wolfenbüttel

Blumen schmücken das alte quartier

Bis in den Nachmittag hinein hat es geregnet. Als es dann halbwegs trocken wird, will ich nicht länger drinnen hocken. Aber wohin - an so einem angebrochenen Nachmittag? Weit zu fahren lohnt sich nicht mehr. Also bin ich raus, mit der Kamera in der Hand und in die Krumme Straße. Das Wolfenbütteler Altstadtquartier, in dem früher viele Handwerker zu Hause waren, bietet sich an für einen kurzen Ausflug.

Zusammen mit Lustgarten und Maurenstraße steht es immer noch im Schatten der bekannnteren, herrschaftlicheren Ensembles. Schloss, Herzog-August-Bibliothek, Marienkirche und die großen, ehemaligen Hofbeamtenhäuser ziehen die Blicke im denkmalgeschützten Fachwerk-Zentrum der Lessingstadt auf sich. Dort wurde auch zuerst saniert. Die Krumme Straße fristete lange ein Schattendasein.

Heute glänzt es aber als eines der unterschätzten Schmuckstücke der Innenstadt.  Die  Straßen sind gepflastert, die Bordsteine abgesenkt. Kinder spielen auf der Straße, und sie müssen sich nicht sorgen: Nur selten kommt ein Auto vorbei. Fast alle fahren im Schritttempo. Viele Anwohner schmücken ihr Quartier liebevoll mit Blumen und Pflanztöpfen. Eine Foto-Tour schafft die Gelegenheit, die ruhige Atmosphäre in sich aufzunehmen.  Die Bilder machen es deutlich.


Bänke, Blumen, Pflanzkästen und Kübel schmücken Die Maurenstraße mit ihren gepflegten Fachwerkhäusern. Im Hintergrund ist der Turm der Wolfenbütteler Hauptkirche Beatae Mariae Virginis zu sehen.
Bänke, Blumen, Pflanzkästen und Kübel schmücken die Maurenstraße, eine Seitenstraße der Krummen Straße, mit ihren gepflegten Fachwerkhäusern. Im Hintergrund ist der Turm der Hauptkirche Beatae Mariae Virginis zu sehen. Foto: Kai-Uwe Ruf

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Kommentare: 1
  • #1

    Jürgen (Sonntag, 31 Oktober 2021 07:16)

    Ich kenne die Straßen in WF, habe sie aber noch nie so genau betrachtet
    Das ist jetzt anders, eine schöne Story.